"#YA" von Florencia Rovlich & Ygor Gama

Go Short startet Festivaldreieck 2016

Mit dem niederländischen Go Short startet diese Woche die vierte Dreieckskooperation in Folge - heuer zum VIS-Fokusthema “Fear is not an Option”. Als drittes Festival ist das kanadische Festival du nouveau cinéma mit an Bord. Die Programme beschäftigen sich mit den gesellschaftlichen Dimensionen der Angst und beinhalten einige große Namen.

Seit dem 10-Jahres-Jubiläum 2013 laden wir jährlich zwei befreundete Festivals ein, eigene Programme zum Fokusthema zu erstellen. Alle drei Programme werden dann bei allen drei Festivals gezeigt und ermöglichen so einen vertiefenden Blick und eine verdichtete Diskussion über spezifische Inhalte, Filme und Entstehungszusammenhänge.


Das Go Short Festival in Nijmegen (6. bis 10. April) macht in diesem Jahr den Auftakt des Dreiecksprogramms, bevor die drei Programme am 29. Mai im Wiener METRO Kinokulturhaus und im Oktober schließlich in Montréal zu sehen sein werden.


Die Programme mit den Titeln “Keep Your Head Up” (Go Short), “Utopia and how to get there (or not)” (FNC) und “Stop worrying and…” (VIS) beschäftigen sich mit den gesellschaftlichen Dimensionen der Angst und ihrer möglichen Überwindung - teils ernsthaft, teils mit eigenwilligem Humor. Auf einige alte und moderne Klassiker darf man sich schon jetzt freuen, u.a. von Werner Herzog, Guy Maddin, Peter Millard, Matthew Rankin und Kurt Razelli!

Übrigens: Beim Go Short gibt es heuer auch einen großen Österreich-Schwerpunkt, bei dem wir kräftig mitgemischt haben. Besonders freuen wir uns auf das mit dem /slash Filmfestival gemeinsam kuratierte Horrorprogramm, das Ende Mai auch bei VIS zu sehen sein wird. 

Die bisherigen Dreiecksprogramme:

2013 - Kurzfilmtage Winterthur, IKFF Hamburg - “Strange Days”

2014 - Encounters Bristol, 2Annas Riga - “Radical”

2015 - ISFF Tampere, IndieLisboa - “State of the Art”

2016 - Go Short, Festival du nouveau cinéma - “Fear is not an Option”